Das Gartenhäuschen: praktisch und dekorativ im Garten

Das Haus gebaut oder gekauft, der Garten wunderschön gestaltet, doch der Blick wird getrübt durch Gartengeräte aller Art, die frei herumliegen. Oder es fehlt an einem kleinen Rückzugsort außerhalb der Terrasse. Da liegt es nahe, sich mit kleinen Bauten für den Garten zu befassen.

Gartenhäuser sind kaum noch aus dem Umfeld einer Gartenanlage wegzudenken und ob selbst gebaut oder fertig geliefert, der kleine Raum bietet nicht nur viele Vorteile, sondern ist auch als Blickfang mit vielen Designs gestaltbar.

Ein Haus im Garten – Nutzungsmöglichkeiten

Die Vorteile einer Gartenhäuschens liegen klar auf der Hand:

  1. Er bietet zusätzlichen Stauraum und kann zum Beispiel den fehlenden Kellerraum ersetzen. Hierin lassen sich unterschiedliche Gerätschaften gut lagern.
  2. Er ist im Winter als Lagerhalle und im Sommer als Partyraum einsetzbar.
  3. Gerade für die Kleinen, gern auch für die Großen bietet sich die Gartenhütte als ein Rückzugsort an.

Der Bau eines Gartenhäuschens – schrittweise angenähert

Ob selbst geschreinert oder fertig gekauft, der erste Schritt vor dem Aufbau ist das Einholen einer Baugenehmigung beim Ordnungsamt, wenn das Gartenhaus eine bestimmte Größe je nach Angaben des zuständigen Amtes überschreiten wird. Zudem brauchen Genehmigungen eine lange Vorlaufzeit und müssen daher frühzeitig gestellt werden. Wurde die Genehmigung erteilt, muss der geeignete Platz gefunden werden. Dabei sind Kriterien wie die Bodenbeschaffenheit (weicher Boden muss verfestigt werden), Lichtverhältnisse und die Maße des Häuschens zu beachten. Oft vergessen die Bauherren in Eile, dass nahe Bäume weiter wachsen und mit den Ästen das Gartenhaus in der Höhe und Breite streifen könnten. Hier müsste mehrmals im Jahr nachgearbeitet werden. Aber, ob schattig oder sonnig, der geeignete Platz hängt auch vom Einsatz des Schuppens ab. Ein Rückzugsort sollte idyllisch liegen, ein Lagerraum dagegen kann überall und gut zugänglich aufgestellt werden.

Auch die Fundamenterrichtung ist vom Einsatz des Häuschens abhängig. Kleinen Gartenhäuschen reicht ein ebener, festgestampfter Boden aus. Große Konstruktionen benötigen einen festen Untergrund, am besten aus Steinplatten oder gar einem gegossenen Betonfundament, welcher die Last trägt und zudem wasserdicht ist. Ist der Unterbau fertig, kann aufgebaut werden. Hat der Bauherr im Vorfeld auf einen ebenen Untergrund geachtet, wird der Aufbau präzise nach der Aufbauanleitung mühelos erfolgen können. Besonders kreative Köpfe können sich von zahlreichen Bauten inspirieren lassen und eine Gartenhütte in Eigenleistung erstellen. Doch Vorsicht, ein wenig Bautalent sollte vorhanden sein, denn schließlich ist es immer noch ein Haus.

Gartenhäuser – kreative Gestaltungsmöglichkeiten

Ob Holz, Stein, Glas oder Metall – bei der Auswahl an Materialien gibt es beim Bau eines Gartenhäuschens kaum Grenzen. Je nach Einsatz ist auch die Größe variabel und beim äußeren Design sind alle Träume umsetzbar. Gartenhäuser sind praktisch, da hier kein Bauplan das Aussehen diktiert und der Bauherr sich frei ausleben kann. So finden sich in vielen Gärten Gartenhütten in Blockhausformat, im leichten japanischen Stil oder im modernen, höchst anspruchsvollen Glasbaudesign. Dabei reicht auch die Preisspanne von günstig, bis mittelklassig über sehr anspruchsvoll. Der Stil sollte jedoch das Gartenambiente aufgreifen, um nicht fehl-platziert zu wirken.

 

Pflege muss sein

Doch unabhängig vom Design Ihrer Hütte, die richtige Pflege des Häuschens muss immer sein. So wie das Haus in den verschiedenen Jahreszeiten gewartet wird, so ist auch hier stets Hand anzulegen. Je nach Material muss aufgefrischt, nachlackiert oder lasiert werden, Rost eingedämmt, gereinigt und entstaubt, vom Laub und von Schneelasten befreit werden. Ein liebevoll gepflegtes Gartenhaus kann ein Highlight im Garten, eine tolle Lagermöglichkeit oder ein kleiner Rückzugsort werden.

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